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On Tour 2015

Endlich mal wieder ein neuer Ontour Bericht, wir danken Claudia ganz herzlich für den tollen Aufschrieb und die gute Berichterstattung aller Schandtaten unser Großglocknertour! Hier Claudias mehr als ausführlicher Bericht::

Fahrt zum Großglockner 2015

Start Donnerstag, 02.07.2015, Treffpunkt 8.00 Uhr am Burger King im Hafen

Kurz nach 8.00 waren alle 7 teilnehmenden Autos samt Fahrern und Beifahrern vor Ort. Nach dem Verteilen der Großglockner TOUR 2015 Käppis (organisiert von Gerd und Claudia) machten wir ein Gruppenbild. Vorher jedoch die 1. Panne – die Rücksitzbank von Claudias Cabrio ging nicht mehr auf – waren wohl zu viele Käppis drin. Was jedoch viel schlimmer war, dass Steffen Lang und Beifahrer Michael Raab, beide sind in Bad Königshofen gestartet, einem Unfall mit einem ins Schleudern geratenem Ford Focus nur knapp entgangen sind.

Nach einer Verschnaufpause und einem Stoßgebet an den „allmächtigen Käfer“ ging es los. Fröhlich, trotz der Hitze, gingen wir es an und fuhren unserem „Leitwolf“ Matthias Raab (für diese Tour) und seinem Copiloten Michael (der hatte inzwischen das Auto und den Fahrer gewechselt) über Landstraßen mit Tempo 80 dem Großglockner entgegen.

Alles verlief gut, bis wir in Nürnberg getrennt wurden – trotz Funkgeräten (die Gerd gekauft und vom Nachbarn Matthias ausgeliehen hatte). Nach einer halben Stunde – gefühlte Ewigkeit – fanden wir uns dank Funk und Handy wieder.

Wir versammelten uns an einer Tankstelle – da kam der nächste Schreck.

Matthias Raab vermutete nach einem heftigen Knall auf der topfebenen Landstraße einen Drehstabbruch bei seinem orangenen Käfer. Er rief in der nahegelegen Boxergarage an – zum Glück war die nicht ganz so weit weg und fragte, ob er kommen könne. Na klar. Nach allgemeiner Eis- und Pipipause machten wir uns auf und fuhren zusammen dorthin.

Die Sonne brannte runter und als wir an der Boxergarage ankamen, durfte Matthias mit seinem Auto auf die Hebebühne. Zum Glück stellte sich heraus, dass alles in Ordnung war, also kein Drehstabbruch sondern vermutlich irgendein überfahrenes Metallteil! Wir anderen durften uns zwar umschauen, doch leider keine Bilder machen von den Autos die rumstanden. Der Schreck ließ nach und wir alle hatten nur noch Durst und waren echt groggy. Da suchten wir uns ein Lokal zum Mittagessen. Dieses lag in Hilpoltstein an der Stadtmauer und hieß „Zur Post“. Essen war nicht ganz so prickelnd. Nach 1,5 Stunden fuhren wir weiter, die Pause hatte uns und den Autos wirklich gut getan.

30 km nach Hilpoltstein mussten wir tanken und so verteilten wir uns auf 2 Tankstellen.

Wir waren bei einem kleinen VW – Händler. Weiter ging es über Landstraßen – schön. Doch dann kam „ER“ !!!, der Sandlaster und wir krochen ewig hinterher. Zwar spritsparend aber nervig, da auf dieser Strecke nicht überholt werden konnte. Endlich hielt unser Leitwolf an einem Rewemarkt an – den wir dann auch gleich stürmten. Kalte Getränke sind schon was herrliches, ganz zu schweigen von einem kalten Kaffee. Diese Rast tat so gut.

Wir fuhren weiter und dann tauchte der Chiemsee auf, an dem wir entlang fahren durften, bis weiter zu unserem ersten Quartier in Feldwies/Übersee.

Um ca. 19.15 kamen wir an, nach der Schlüsselausgabe ging es ans Ausladen und ab in die Zimmer. Diese waren sehr unterschiedlich aber o.k. Nach dem Kultivieren – Duschen, was für ein Traum - wollten wir zum Essen. Also liefen wir mal los.

Da Männer nun mal nicht nach dem Weg fragen, übernahm das Claudia – der Fahrradfahrer kam gerade zur richtigen Zeit und beschrieb uns den Weg zum D`Feldwies Wirtshaus. Die 700 Meter schafften wir noch locker. Es wurde ein wunderschöner Abend – Milan und Snezana kamen mit Freunden aus Belgrad mit ihren Porsches um bei uns die Tour mitzufahren.

Das Essen und das Bier waren lecker – auch wenn nicht alle das bekommen haben was sie wollten (gell Schochi) und deshalb etwas muffelig waren – durchaus verständlich. Zu später Stunde, der Biergarten schloss, sind wir im Mondlicht zum Quartier gewandert. Gut geschlafen haben einige aber leider nicht alle. (Vollmond, Schnacken, hartes Bett……..)

Freitag 03.07.2015

Vor dem Frühstück haben wir die meisten Sachen eingeladen, dann sind wir zum Essen. Dieses war ganz gut – bis auf die viel zu weichen Eier – die waren selbst mir zu schlotzig.

Unserem Michi Scheit ging es gar nicht gut – Wettermigräne, Stress. Na dann kann es nicht mehr lange dauern und Gerd bekommt auch Wettermigräne (unsere 2 armen Wettergeplagten.) Nach dem begleichen der Rechnung packten wir den Rest in die Autos und warteten nur noch auf Milan und Co. Gerd ließ das erste Mal seine Drohne fliegen und es wurde eine schöne Aufnahme daraus.

Um 9.50 starteten wir alle 9 Fahrzeuge in gewohnter Reihenfolge.

Diese war – wie ihr auf den Bildern seht:

Orangener Käfer „Leitwolf“, Matthias Raab und Michael Raab

Weißer Käfer, Steffen Lang

Blauer Käfer, Bernd Obergruber

Perlmutfarbener Kübel, Florian Gentner und Papa Leopold Gentner

Weißes Cabrio, Gerd und Claudia

Graues Cabrio, Michael Scheit und Schochi

Mazda L (Kamerafahrzeug), Sebastian Motsch und Mae

Orangener Porsche 911, Milan und Snezana

Brauner Porsche 911 Cabrio, Milans Freunde

Wir tankten alle gemeinsam in Kösern – 9 Autos das braucht Zeit, ebenso das WC Gehen der älteren Herren, o.k., die waren ja auch zu zwölft und wir Mädels nur zu viert. Die Fahrt verlief wunderbar und wir genossen die schöne Landschaft und machten unendlich viele Bilder.

Mittags kehrten wir in Mittersill ein, wieder „die Post“, doch diesmal war das Essen lecker. Durch die Bank waren alle zufrieden, die Burger schmeckten lecker, doch als fast schon alle fertig waren, kam die Pizza von Gerd – die langte glatt für 2 Personen.

Nach knapp 1,5 Stunden ging es weiter. Unsere Lieblinge (Autos) wurden sehr bewundert , zumindest die 8 Luftgekühlten.

Über die Felbertauernstraße fuhren wir weiter, 10 € Maut für eine schmutzige Baustelle, so eine Frechheit, unsere Autos haben wirklich gelitten und wir auch.

Die Cabrio-Fahrer unter uns fuhren natürlich offen und fast alle cremten sich gut ein.

In Lienz haben wir Rast gemacht und sind etwas gelaufen – das erste Eiscafé wurde gestürmt und wir gönnten uns einen Eiskaffee und diverse andere kühle Köstlichkeiten. Leider haben wir es nicht bis in die Altstadt geschafft, es war einfach nur zu heiß. Die Alte Schmiede, die wir auf unsern Hin- und Rückweg sahen wurde ausgiebig fotografiert.

Als wir zurückkamen waren auch noch alle Autos da und so fuhren wir weiter nach Heiligenblut. Kurz vor der Ankunft qualmte das Auto von Steffen, er hatte vergessen die Bremse kurz vorher zu lösen – kann passieren bei der Hitze. Nicht mal fünf Minuten später mussten die Cabrio-Fahrer anhalten und die Verdecke schließen, Regen aus heiterem Himmel und Sonnenschein. Der Regen war zu stark um ihn zu ignorieren. Da dampfte es gewaltig.

In Heiligenblut angekommen, suchten wir die Pension auf und konnten direkt davor parken – was für ein Glück, so haben wir die Autos im Blick.

Die Zimmer waren traumhaft, neu, Bad mit Fenster, schön, manche sogar mit Balkon. Wie immer – auspacken, duschen, kurz relaxen und dann mit den anderen treffen.

Gemeinsam gingen wir runter in den Ort, ca. 30 Stufen, und fingen an die herrliche Aussicht zu fotografieren. Wir erlebten das 1. Konzert der Trachtenkapelle Heiligenblut für die Touristen.

Es gab einen kleinen Stand mit Gösserbier - juchu – für Nichteingeweihte ein absolut geiles Radler mit 60 % naturtrüber Zitronenlimonade – oberlecker – das musste runter - fast auf Ex. Grins. Druckbetankung kann so gut sein.

Den Verkäufer fragte Claudia, wo man am besten, mit 16 Personen im Freien essen kann. Also gingen wir, ihr werdet es erraten, in das „Hotel Post“ ältestes Hotel in Heiligenblut.

Das Essen war o.k., der Vogerlsalat prima (Feldsalat), Brotzeitbrettel auch, nur das Gulasch war zu klein, alles andere war gut. Es war so ein milder Abend, dass wir lange dort aushielten und zusammen in die Pension liefen. Vor der Tür gab es noch ein Betthupferl, Florians und Leopolds selbstgebrannten Schnaps. Gegen 23.00 Uhr fielen wir in die Betten – das Autofahren, Schauen und Essen kann ja so anstrengend sein!

Samstag 04.07.2015

Das Bett war ein Traum, klasse geschlafen, leider mussten wir so bald aufstehen, duschen, packen, alles ins Auto verstauen.

Ab zum Frühstück. Das war ja sowas von lecker, guter Kaffee, weiche Eier, selbstgemachte Marmelade und frische Brötchen, Wurst, Käse, Obst und Müsli – echt für jeden was dabei. Der junge Wirt war sehr nett, dieser hat von seinem Vater ein schwarzes Käfercabrio Bj. 77 – das sein Vater damals selbst im Werk in Wolfsburg abgeholt hat. Er hat vor es zu restaurieren.

Bevor wir losfuhren, machten wir den Geschenkeladen unsicher, um diverse Mitbringsel und T-Shirts für die Lieben zuhause zu kaufen. Danach besuchten wir die berühmte Kirche von Heiligenblut, fotografierten und zündeten ein paar Kerzen an – für die gute Weiterfahrt.

Wir sammelten uns alle vor dem großen Hotel und fuhren, 9 Autos stark, los – auf ins Abenteuer!

Nach einer schönen Fahrt trafen wir an der Mautstelle ein - 34,50 € fürs Auto - wenigstens gab es auch einen Aufkleber – damit auch jeder sieht, dass wir dort waren ! :-)) Die Kurven hatten es in sich, nicht nur Motorradfahrer, die meinten, sie müssten eng an unseren Schätzchen vorbei düsen, auch fast strauchelnde Fahrradfahrer, die fast vor Schwäche auf die Fahrbahn fielen, machten die Fahrt interessant. Wir haben viel fotografiert und es ging alles gut. Oben angekommen fuhren wir durch das Parkhaus bis ganz hinauf auf das oberste Parkdeck. Dort stellten wir unsere tapferen Käfer, Porsches und den Kübel in Reih und Glied auf.

Kurz verschnaufen, aussteigen alles ist gut. Wir fotografierten alle, Gerd ließ seine Drohne steigen und filmte fast 10 Minuten lang. Die meisten von uns wanderten hoch bis zur Kuppel / Aussichtspunkt (außer Michael Raab und Claudia) - Frau muss nicht überall dabei sein, Höhenangst !

Murmeltiere stellten sich zum Fotografieren den Käferclubmitgliedern in den Weg. Auch Steine und Blumen wurden gesammelt. Anschließend fuhren wir mit dem Aufzug oder liefen die Treppe runter. Was für ein Ausblick – grandios – aber diese Menschenmassen und Motorräder - der Wahnsinn.

Natürlich gingen wir wieder in den Shop, um unseren Lieben zuhause einige Mitbringsel zu sichern. Leider schafften wir es nicht mehr ins Museum, zu viel los. (Wir lagen nicht mehr so ganz in dem von Matthias und Michael errechneten Zeitplan.) Dann mal hopp und rauf zu unseren Autos – nochmals die Weite genießen – ab in die Autos und los. Erst fuhren wir wieder runter bis zur Abzweigung und dann hoch bis zum „Hohen Tor“.

Oben angekommen - was für ein majestätischer Blick!!!!

Einigen von uns war schwindelig und schlecht - tja, die gute oder wenige Luft. Jedoch war es um die 20 Grad warm. Wir sicherten uns die "Spezialaufkleber" als Trophäe und aßen eine Kleinigkeit zu Mittag. Ruhe und Schatten taten sehr gut – das hatten wir alle nötig.

Nach dieser Pause ging es ans „Eingemachte“, durch den Tunnel „Hohes Tor“ wieder abwärts. Wir sahen viele, die angehalten hatten, um eine Schneeballschlacht zu machen. Milan hatte eine Kamera auf dem Porsche und filmte alles. Wahrscheinlich waren da auch die drei englischen Spinner drauf, nichts sehen, aber rasen und andere gefährden.

Wir hielten uns zurück und machten auf der Hälfte der Strecke eine Pause. Nicht nur für uns, hauptsächlich für unsere bereiften Lieblinge und um die Bremsen abkühlen zu lassen.

Nachdem alle Autos den Großglockner überwunden und geschafft hatten und vor allem hielten, waren wir erleichtert und froh. Unten im Tal verabschiedeten wir uns von Milan, Snezana und deren Freunden, denn sie fuhren über den Großglockner wieder zurück und dann nach Hause (Belgrad).

Nach nochmaligem Eincremen (die Sonne brannte unbarmherzig) für rote Hälse und Gesichter ( hat bei einigen nicht mehr viel genutzt) brauchten wir erst mal Sprit für unsere tapferen VW´s. Später dann auch für uns!

In Inzell hielten wir an einem Landgasthof an und tankten Energie und Kaffee. Nein, das war nicht die Post – ich hab extra geschaut.

Da fing alles an:

Bernds Käfer wollte da nicht weg und sprang nicht mehr an. Nach gutem Zureden und dem Unterbrecher bearbeiten ging es doch noch nach einer ¾ Stunde weiter.

Leider mussten wir auch in Inzell das Museum auslassen – diese Zeit hatten wir nicht mehr und so fuhren wir weiter nach Wasserburg am Inn. An einem Lidl kauften einige Getränke nach und Leopold spendierte ein Eis für alle. Wir lagen durch das warme Wetter weit hinter unserem Zeitplan zurück – mussten langsam fahren wegen der Temperatur. So fuhren wir nur wieder am Chiemsee vorbei, statt anhalten zu können – naja war eh überfüllt und kein Platz für 7 Autos irgendwo zu ergattern.Wir fuhren in Wasserburg ein und zum Glück konnten wir unsere Schätzchen hinter das Hotel stellen.

Aussteigen, auspacken, Verdecke zu, Schlüssel holen, ab auf die Zimmer. Diese waren nicht besonderes, nur zum Teil renoviert. Alt, Minibad. Steffen und Bernd hatten die A...- Karte, ein Zimmer ohne eigenes WC und Dusche. Da mussten die 2 über den Gang, einfach unmöglich! Auspacken, duschen und ab in die Innenstadt. Wir fragten uns durch und landeten bei einem Griechen, zum Glück gab es noch Platz und was zu essen. Der Biergarten war sehr schön, nur mit Schnacken verseucht. Das Bier schmeckte so gut! König Ludwig Dunkel. Abends waren wir um ca. 23.00 im Hotel, platt und müde, ab in die Falle – doch vorher noch packen für den nächsten Tag. Da es so heiß war, wollten wir so früh wie möglich starten.

Sonntag 05.07.2015

7.00 Uhr aufstehen, duschen, packen, ins Auto einladen und frühstücken. Die Hitze wurde immer mehr. Das Frühstück war so lala und das Bett war viel zu weich.

Um 8.15 Uhr fuhren wir mit den verbliebenen 6 Autos los. Der Mazda fuhr samt Insassen noch mal an den See und wir anderen langsam heim. Alles läuft gut, es ist jedoch, wenn man die Hand aus dem Auto hält, warm wie ein Föhn. In Pfaffenhofen verabschiedete sich Steffen Lang von uns, bis dahin lief alles gut. Etwas schneller ging es dann mit fünf Autos weiter. Michael Scheit, Claudia und Gerd machten die Cabriodächer zu, die Fenster auf – wurde immer heißer.Wir tankten nochmals und ab nach Hause.

Und dann fing alles an………

Bernds Käfer wurde es zu heiß!

Das erste Mal hielten wir in einer Ortschaft in der Nähe des Friedhofs – die 6 Volt Zündspule musste kühlen. Im Friedhof fand Claudia eine Gießkanne mit Wasser und schleppte sie an zum Drübergießen, auch füllten wir das Wasser in alte Flaschen um, falls wir es nochmals brauchen sollten. Außerdem wurde, dank der Hilfe einer Feile aus einem Manikürset (lacht bloß nicht), der Unterbrecher gefeilt. Nach einer ¾ Stunde fuhren wir weiter.

Das zweite Mal kamen wir gerade noch so auf einen Rastplatz. Dort wurde der Verteilerfinger erst gefeilt und dann erneuert. Gottseidank haben wir alle eine Auswahl an den nötigen Ersatzteilen dabei – na, wer hat wohl den Erinnerungszettel geschrieben? Ich verrate es euch - das war kein Mann! Wieder fuhren wir ein Stück weiter.

Das dritte Mal sind wir an einem Straßenrand stehen geblieben. Es wurde immer unerträglicher mit der Hitze. Wir anderen sind auf den Ackerweg gefahren und es wurde mal wieder gefeilt. Ab und weiter. Nach der Anhöhe wurde es schon wieder schlechter.

Das vierte Mal bogen wir in Richtung einer Wirtschaft ein, um Bernds Käfer auskühlen zu lassen.Von dort aus verabschiedete sich Michael Scheit, denn er musste von der Firma aus in 1 ½ Tagen nach China reisen und hatte noch nichts gepackt, geschweige denn großartig vorbereiten können. Außerdem wollte ihn seine Frau und die 2 Mädels ja auch noch mal sehen.

Nach winken und dem zu schnellen Kavaliersstart passierte es – der Gaszug bei Michaels Cabrio war gerissen bzw. ausgehackt. So ein Sch… Kurz ausgestiegen, die Lacher der anderen ertragen, reparieren und mit Schochi ab nach Hause.

Da waren es also nur noch vier!

Wir anderen (Matthias Raab, Michael Raab, Bernd, Florian, Leopold, Gerd und Claudia) fuhren nach Ellingen rein. Bernd stellte den blauen zum fünften Mal an der Hauptstraße ab und rief, nun doch den ADAC an. Sie sollten nicht den Straßenwachtfahrer schicken, sondern lieber gleich einen Transporter zum Aufladen. Es hieß, sie melden sich in einer Stunde.

Wir übrigen 3 fuhren unterdessen auf das Fest.350 Jahre Bierbrauerei und Oldtimerfest – da waren wir genau richtig!

Nach Flüssigkeitsaufnahme und nem "gscheiten" Steakweck ging es uns schon besser. Der Abschlepper meldete sich und Gerd sagte ihm, was wir schon alles am Auto gemacht hatten und er vermutete, dass es wohl die 6 Volt Zündspule sei, die defekt ist.

Als der Abschlepper kam, stieg ein älterer Herr, so um die 65 aus und fragte was los ist. Gerd erklärte, was schon alles gemacht und gewechselt wurde. Der Mann nickte und ging zum Schlepper - holt er doch tatsächlich eine 6 Volt Zündspule hervor und baute diese ein.

Das war die Firma Hilpert und wir vermuten, dass es der Seniorchef selbst war - wer von den jungen kann denn so was noch – und das alles an einem Sonntag . Man waren wir alle froh!

Der Blaue springt an und wir sind erleichtert – 20 € für das Teil und 5 € Trinkgeld das war wirklich ein Schnäppchen für Bernd! Wir fahren alle wieder zurück über das Fest, da Bernd den Weg kennt (er ist dort unten aus der Gegend) und geradeaus den Berg hoch.

Bernd bleibt das sechste Mal nach 8,4 km an einer kleinen Tankstelle stehen (das weiß ich nur, weil ich ein Schild gesehen habe). Ist jedoch alles o.k., machte nur ein komisches Geräusch. Nach kurzem Warten springt er wieder an. Dem Auto ist halt zu warm – und uns auch.Wir mussten nichts machen – läuft – und weiter geht’s.

Zum siebten Mal nach 15 km ist Schluss am Berg oben.

Wir fahren rechts rein in eine kleine Straße, dort stehen auf weiter Flur zwei Häuser. Der eine Bewohner, ein älterer Herr namens Reuter, schaut nach einer Weile nach uns.

Ca. 1 Stunde lang reparieren, um dann doch zu erkennen, das die Benzinpumpe kaputt ist. Die pumpt keinen Sprit mehr. Also doch die Ersatz – Benzinpumpe von Gerd einbauen (Göttliche Vorsehung!).

Endlich geht es weiter.

Wir fahren schön langsam weiter, 80km/h schnell und fast 120 Grad Öltemperatur, sowas gibt’s nur, wenn man am heißesten Tag des Jahres unterwegs ist ("40,3 Grad sind am Sonntag im bayerischen Kitzingen gemessen worden. So heiß war es in Deutschland noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881“).

In Volkach verabschiedeten wir uns von den Raabs und fuhren, nun nur noch zu dritt, zurück nach Schweinfurt.

Alles Landstraße und schön gemächlich - da will man sich echt in die Wanne legen, mit Sonnenschirm und Bier in der Hand und den vorbeifahrenden Autos winken – , so wie in einem Hof in Kitzingen gesehen, an dem wir vorbeigefahren sind – das machen halt echt nur die Unterfranken.

Bernd macht das Tempo, gefolgt vom tapferen Kübel von Florian und Leopold, sowie dem braven Cabrio von Claudia und Gerd. Zum Glück hat er gehalten, obwohl der neue Vergaser im Cabrio noch nicht perfekt war.

Noch während der Fahrt überreicht uns Bernd das letzte der Walkie- Talkies - die haben uns echt gute Dienste geleistet. In Schweinfurt verabschieden wir uns per Hupe von den anderen, endlich, um 20.30 laufen wir zuhause ein.

Schön war die Fahrt, doch es ist noch schöner, wieder heil und am Stück da zu sein.

1200 km gefahren, platter Po vom Sitzen, durchgegart von der Sonne und geölt - aber glücklich!

SUPER TOUR 2015 Großglockner - Traumhaft!!!

Ich hoffe unser Bericht der Tour hat Euch etwas näher gebracht, was wir denn so alles erlebt und durchgemacht haben.

Dank an alle, die dabei waren und die zum Erfolg dieser Tour beigetragen haben.

Den Planern Matthias Raab und Michael Scheit.

Allen denjenigen die Ersatzteile dabei hatten und selbstloserweise an Bernds Käfer mitgeschraubt und durchgehalten haben.

Es war schön mit Euch und ich freu mich schon auf die nächste Tour mit Euch!

Eure Claudia und euer Gerd

 

 

 

On Tour 2012

Ihr habt es gemerkt, dieses Jahr gibt es kein Treffen bei uns. Nichtsdestotrotz machen wir wieder einen Clubausflug im Juli, der diesmal ganz einfach zu einem Käfertreffen geht. Was für andere selbstverständlich ist, nämlich eine Fahrt zu einem Treffen mit der Mehrheit des Vereins, ist bei unserem fortschreitenden Altersdurchschnitt nicht mehr selbstverständlich.

Eben deswegen kämpfen wir dieses Jahr dagegen an und versuchen mit möglichst vielen Mitgliedern bei unseren Nachbarn vom Käfer/Buggy Club Rhön in Sulzthal aufzuschlagen, und ein geselliges Wochenende inmitten unserer Luftgekühlten zu verbringen.

Das Treffen in Sulzthal findet nur alle 5 Jahre statt, Im Steinbruch am Sportplatz, dieses Jahr vom 6.-8.Juli 2012.

Anbei der Link zur Hompage der Rhöner.

Weiterhin legen wir Euch das Treffen unserer Käferfreunde Frankenwald ans Herz, bei denen es dieses Jahr an neuer Location rundgeht. Auch dort werden wir mit ein paar Fahrzeugen vor Ort sein!

Hier der Link zum Treffen an der Effelter Mühle (bei Kronach), vom 20. bis 22. Juli 2012..

 

On Tour 2010

Was sollen wir sagen, irgendwann Anfang 2010 kamen wir in den Zwiespalt, eigentlich wieder unser Treffen zu machen, doch irgendwie wollten wir das 25-jährige Jubiläum nicht auslassen. Wir haben schließlich am Stammtisch abgestimmt, und die große Mehrheit hat dann beschlossen, das Treffen auf 2011 zu verschieben, auch wegen der Fußball-WM. Dies zu Eurer Erklärung, denn viele haben uns letztes Jahr gefragt / angerufen / gemailt, wann unser Treffen 2010 ist. Irgendwie war es terminlich auch etwas eng 2010, so dass wir kein "offizielles" Grillfest zustande brachten. Stattdessen sah man sich am Stammtisch und besuchte ein paar ausgewählte Treffen, oder machte den Jahresurlaub im Luftgekühlten. 2011 gehts weiter, versprochen!

On Tour 2009

2009 war in unserem Turnus wieder ein Jahr ohne Treffen, eigentlich wieder Grillfest-Zeit in Weikersgrüben. Da unsere Freunde aus Kronach jedoch Ihr 25-jähriges Jubiläum hatten, und endlich auch wieder mal ein Treffen, wollten wir Sie natürlich nicht im Stich lassen! So schafften wir es dann auch in für uns überdurchschnittlicher Zahl aufs Treffen zu kommen. Auch wenn das Treffen etwas zwiegespalten zwischen der Wiese und der Halle war, hatten wir viel Spaß in gemütlicher Atmosphäre und endlich wieder mal genügend Zeit zum Klönen!

Julius machte wieder seine Crêpes!

Ein paar Verdächtige beim Klönen....

Die Kids waren auch wieder dabei, natürlich bewaffnet mit Wasserpistolen.

Vor der Heimreise haben wir mal ein schönes Bild von allen Clubautos gemacht, die mit einem Wohnwagen im Gespann gekommen waren, ausschließlich Eribas (Puck und Pan).

 

Hier zur Erinnerung noch der Bericht zum Grillfest 2007:

Grillfest 2007 des Käfer-Lands Schweinfurt e.V. 1986

Sicher habt ihr schon gemerkt, dass wir 2007 wieder mal kein Treffen hatten!
Trotzdem ließen wir „unser“ Wochenende nicht ungenutzt, und beschlossen wieder, ein chilliges, clubinternes Grillwochenende zu organisieren.

Die Wahl fiel einstimmig auf die selbe Location wie 2005: Weickersgrüben bei Gemünden, am Camping-Platz Rossmühle, wo sonst.

Wir mieteten wieder gleich ne ganze Ecke an Wiese, um genügend Platz für unsere Autos, Wohnwägen und den Rest zu haben. Unsere bunte Truppe fiel wieder etwas aus dem Rahmen, zwischen einem Jugendzeltlager, einer Kajak-Truppe und einer Junggesellinen-abschieds-fraktion, die uns im Durchzechen der Nacht um einiges voraus war: Sie gingen gar nicht ins Bett…

Allerdings hatten Sie auch nicht die Versuchung eines gemütlichen Eriba-Pucks oder Pans.(-;

Doch auch wir konnten uns nach dem tollen Wochenende 2005 noch steigern:

Neben den üblichen kulinarischen Genüssen rückten wir diesmal mit einem kompletten Räucherofen für Fische und einem Makrelengrill an! Ich glaube die Bilder sprechen für sich, es schmeckte einfach super. Der Dank dafür gilt unserem neuen Mitglied Clemens, der neben der Restauration seines 1302s seiner Leidenschaft zur fachgerechten Fischzubereitung frönt.

Auch vom Regen blieben wir diesmal verschont, das Wetter war einfach toll.

Abkühlung versprach vor allem eine Fahrt im Käfer Cabrio am Sa zur Nachstaffelung der Verpflegung!

Ansonsten gab es viele Benzingespräche, Pläne, Spaß in, um, und am Käfer /Bus / Typ 3 und natürlich wieder ein Gedanke:

Unser 13. VW-aircooled Treffen in Aidhausen 2008!



Mittlerweile steht der Termin für unser Treffen, und wir hoffen, möglichst viele alte und neue Bekannte begrüßen zu können, wenn es 2008 wieder heißt:  

Pack the bug for Aidhausen 2008 !

 

Mit luftgekühlten Grüßen,

 

Euer Käfer-Land Schweinfurt e.V. 1986

 


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