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Volkkari 1/2012

Einen großen Dank sagen wir hier wieder an Riitta und Vejo Peltomies, die 2011 wieder auf Ihrer Sommer-Europa Tour bei uns in Aidhausen vorbei schauten.Dabei schrieben Sie auch wieder einen Artikel für die finnische VW-Zeitung "Volkkari", sage und schreibe 5 Seiten! Beinahe hätte es diesen Artikel nichtgegeben, da alle Ihre Fotos/Filmaufnahmen vom Treffen leider auf dem Heimweg aus dem Bus gestohlen wurden! Zum Glück konnten wir hier ein paar Aufnahmen nachreichen, ein großes Danke auch dafür an Frank Vogel.Leider haben wir keine Übersetzung, aber genießt die Bilder!

A very special thanks goes this year to Riitta and Vejo Peltomies and the whole Volkkari magazine! They wrote again an article about our 25-year-meeting with not less than 5 pages, after visiting us again on their summer tour 2011.

Bericht aus Volkkari 1/2012 von RP / article taken from Volkkari 1/2012 by RP

VW-Familie im Crash


Verborgene Bestseller nach dem Frontalcrash mit 64 km/h: VW Käfer, VW Golf II und golf IV zeigen deutlich die Entwicklung der Fahrzeugsicherheit

Jahrelang machte die passive Sicherheit nur kleine Fortschritte. Erst als der ADAC 1987 anfing, eigene Testergebnisse zu veröffentlichen, setzte ein echter Schub ein: VW Käfer, Golf II und Golf IV im Vergleich

Leicht ist es ihm nicht gefallen, auf den roten Knopf der ADAC-Crashanlage zu drücken. Aber dann gab sich Test-Ingenieur Volker Sandner doch einen Ruck und schon sauster der 20 Jahre alte VW mit 64 km/h seinen simulierten Unfall entgegen. "Was für ein Frevel!" hören wir eingefleischte Käferfans rufen. Aber es blieb uns nichts anderes übrig: Wir wollten klar zeigen, wie sich die passive Sicherheit in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Das ging nicht ohne den guten alten VW Käfer. Allerdings folgten ihm auf seinem allerletzten Weg auch Golf II und Golf IV.

Klar, dass der moderne Golf IV eindeutig die Nase vorn haben würde. Aber dass sich der Golf II beim Frontalcrash nicht vom Käfer absetzen kann und beim Seitenaufprall sogar deutlich schlechter abschneidet, gab selbst den Fachleuten zu denken. Beim Frontalaufprall leidet die Insassensicherheit von Käfer und Golf II sehr stark vor allem unter den zu schwachen Fahrzeugstellen, die nach dem Unfall kaum noch Überlebensraum bieten. Einziges Rückhaltesystem waren zu damaliger Zeit Dreipunkt-Sicheheitsgurte - der Airbag wurde erst viel später Serienstandart.

Beim Seitenaufprall kann ebenfalls nur der Golf IV (mit bestandenem Pfahlaufprall) überzeugen, in Käfer und Golf II wird der Fahrersitz bis auf die halbe Breite zusammengequetscht. Die Tester erklären das etwas bessere Käfer-Ergebnis mit der größeren Bodenfreiheit des Veteranen und der höheren Sitzposition.

Im Gesamtergebnis erreicht der Golf IV mit vier Sternen ein gutes Sicherheitsniveau. Je zwei Sterne - von denen je einer wegen der lebensbedrohlichen Risiken wieder abgezogen wird - gibt es für Käfer und Golf II. Der grosse Schub der passiven Sicherheit setzte offensichtlich erst ein, als der ADAC eigene Crashtests veröffentlichte.

Unser Trio - auch der geschundene Käfer - wird noch ein langes Leben haben.




Bericht Klaus Brieter ADAC Ausgabe Februar 2003
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